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Du bist die Waffenlobby! Wer denn sonst?

 

Keine Panik! Niemand braucht rhetorisch geschult zu sein oder ein Staatsexamen in Jura um seine Interessen zu vertreten. Ich versuche hier Wege aufzuzeigen, die jeder nach seinen Möglichkeiten und seiner Lust beschreiten kann.

 

Der Anfang

der Lobbyarbeit besteht darin seine Umgebung, seine Vereinskameraden, Jagdfreunde, Nachbarn und Familie zu informieren.

Wichtig dabei ist, die Leute über das zu informieren was sie auch betrifft.

Es gibt geschätzt bis zu 100 Mio. Schreckschusswaffen in Deutschland. Die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Nachbar, der weder mit der Jagd noch mit Sportschießen zu tun hat, eine davon besitzt ist sehr hoch. Und deshalb ist es auch wichtig für ihn zu wissen, dass der unregistrierte Besitz in Zukunft als unerlaubter Waffenbesitz gilt und damit eine Straftat ist.

Ein Jäger wird wenig Interesse an den Einschränkungen für IPSC haben, der IPSC-Schütze sich wenig für das Verbot von Halbautomaten für Jäger interessieren.

Ebenfalls ganz am Anfang steht die Unterstützung derjenigen die bereits aktiv sind. Lies die Artikel und Posts von Leuten die sich seit Jahren für uns einsetzen. Gib ihnen Feedback mit einem „Daumen hoch“ und mache ihnen klar, dass das was sie schreiben gelesen wird.  Werde Mitglied bei einer Organisation wie Prolegal, Forum Waffenrecht oder der GRA. Das kostet 12 Euro im Jahr oder ist kostenfrei!

Schau Dich auf Waffenforen um. Tausende Augen sehen schließlich mehr als 2 J

Hier eine Liste von Waffenblogs und Waffenforen.

 

 

 

Erweitere Deinen Kreis

Konzentriere Dich auf Deinen eigenen Verein oder Hegekreis. Zunächst gilt es herauszufinden wo Deine Mitbetroffenen stehen. Wissen Deine Sportkollegen oder Jagdfreunde was auf sie zukommt? Was denken sie darüber? Haben sie schon mit dem Vereinsvorstand/ Kreisjägermeister geredet? Wenn ja, was waren die Reaktionen?

Unterstütze diejenigen die schon etwas tun, wenn es die nicht schon gibt, rede selber mit Deinem Vorstand. Fordere ihn auf bei der nächst höheren Stufe (Kreis, Bezirk, Landesverband) nachzufragen.

Was macht der Verein? Was ist vom Verein als Protest geplant? Was plant der Verband?

Leider wird es höchstwahrscheinlich so sein, dass Dein Vorstand bzw. Kreisjägermeister keine Ahnung hat was da an Beschlüssen kommen soll oder was der Hegekreis bzw. Verein tun könnte. Einfach deshalb, weil das Ganze bereits seit Monaten läuft. Wenn Du von Deinem Vorstand immer noch nicht informiert wurdest, ist Dein Vorstand nicht involviert.

 

Selber die „Obrigkeit“ wachrütteln

Schreibe selber an Deinen Verband oder ruf auf der Geschäftsstelle an. Stelle dieselben Fragen: Was kommt auf mich zu und was tut ihr dagegen und was können wir an der Basis tun?

 

Über den Tellerrand

Jetzt beschäftigst Du Dich mit Leuten außerhalb der Waffenwelt. Politiker und Journalisten.

Zunächst der Politikmensch. Diese Frau oder der Mann hat in der Regel mit Waffen nichts am Hut. Waffen interessieren im Tagesgeschäft nicht. Noch schlimmer: Waffen interessieren nur dann, wenn etwas Schlimmes damit passiert ist. Deshalb haben Politiker immer nur dann mit dem Thema zu tun wenn es um Verschärfungen geht. Die Grundeinstellung ist also eher negativ. Bei Journalisten liegt die Sache etwas anders. Die allermeisten sind keine Waffenhasser. Aber auch sie liegen natürlich der Berichterstattung ihrer Kollegen auf oder wenn sie sich informieren, dann von der UN oder IANSA oder einer anderen Organisation mit seriösem Anstrich. Der „eigene“ Politiker unterscheidet sich hier. In der Regel sind Politiker eher geneigt individuelle Antworten zu geben, wenn sie von jemandem aus ihrem Wahlkreis angeschrieben werden. Hier hilft es den regionalen Bezug herzustellen. Nenne die Vereine in der Gegend und beschreibe wie viele Leute betroffen sind.

 

Bei Journalisten liegt die Sache ein bisschen anders. Das Thema ist sehr komplex und erfordert wirkliche Recherche. Da Journalisten aber meist Freiberufler sind, haben sie schlicht nicht die Zeit für ein so unwichtiges Thema stundenlang zu recherchieren. Da kommst Du ins Spiel! Wir brauchen uns vor der Wahrheit nicht zu verstecken. Sowohl die Polizeibehörden als auch die EU-eigenen Studien zeigen klar, dass der legale Waffenbesitz in Europa keinerlei Gefahr darstellt.

Du kannst also entweder auf Artikel in den Medien, Rundfunkbeiträge oder Fernsehsendungen reagieren und den entsprechenden Journalisten schreiben, oder Du schreibst völlig ohne Zusammenhang Journalisten an, in der Hoffnung, dass der ein oder andere darin eine Lücke sieht mit der er seine Brötchen verdienen kann. Freie Journalisten findet man zum Beispiel hier: https://www.freischreiber.de/journalisten/autoren-finden/

Warum freie Journalisten? Die meisten Lokalblätter haben keine eigenen Journalisten für überregionale Themen. Artikel dazu werden von freien Jounalisten eingekauft. Ich halte es deshalb für einen Versuche Wert, Mails als BCC an die Selbständigen zu schreiben,in der Hoffnung, dass die einen 10 Zeiler schreiben, der sich gut verkauft und dann tiefer ins Thema einsteigen um diese noch unerschlossene Lücke zu füllen.

Mach es den Leuten einfach!

Gib ihnen die Links zu den Blogs die Du schon kennst, gib ihnen eine Zusammenfassung von dem was gerade läuft und wie sich das auswirken wird und warum das alles großer Käse ist. Vielleicht kennst Du ja selber einen Journalisten persönlich und kannst Dich einfach mal zu einem Gespräch verabreden?

Wenn wir es nicht schaffen in die Medien zu kommen, haben wir auf lange Sicht keine Chance. Wir werden einfach niedergeschrien und niemand hört unsere Argumente!

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2 Comments on “Du bist die Waffenlobby! Wer denn sonst?

  1. Wirklich hervorragend werte Zylinderbohrung (y)

    Ich werde dieses HowTo auch verbreiten, auch wenn die Inhalte zu 80% schon zig mal rumgingen. Irgendwie sind immer nur ein kleiner Teil der betroffenen wirklich bereit oder verstehen es, daß es JETZT was zu tun gibt….

    • Jaja, Volksfront von Judäa oder Judäische Volksfront, aber vielleicht rifft es den einen oder anderen dann doch noch auf eine Art, dass er anfängt zu protestieren!

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