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Kriegswaffen für Cowboys #EuGunban #NoLube

 

 

 

Liebe EU-CDU

Jetzt ist die Sache mit der Waffenrechtsverschärfung wohl durch. Kann man nichts mehr machen. Leider habt Ihr Euch letzten Endes vollkommen einlullen lassen von einer Scheindiskussion.

Die großen Magazine waren am Schluss des Satans Brut und damit Schuld an allem Übel, das mit Schusswaffen angerichtet wird. Ich weiß, dass Ihr es gut gemeint habt. Aber wie sagen die Amis? „The road to hell is paved with good intentions.“ Ich weiß was Ihr wolltet. Ihr wolltet die bösen halbautomatischen Sturmgewehre verbieten. Eine linke Wortschöpfung, in etwa so zutreffend wie schwarze Schimmel. Ein Sturmgewehr ist per definitionem immer ein vollautomatisches Gewehr. Aber „Sturmgewehr“ klingt soviel martialischer als „halbautomatische Büchse“. Und die sehen so böse aus!

Nein, nicht das hier!

 

 

 

 

 

 

Das ist eine J.P Sauer 303, zwar ein halbautomatisches Gewehr, aber kein so böses wie das hier!

Das ist so ein verfluchtes AR15! Das verschießt zwar Patronen die halb so groß sind, wie die des Gewehres oben, aber das hier ist aus Plastik und damit böse.

Jetzt war der Widerstand allerdings so groß, dass Ihr in Eurer Weisheit beschlossen habt, dass das bloße Aussehen möglichweise doch kein Kriterium ist. Stattdessen fiel der Entschluss, die gefährlichen high capacity Magazine zu verbieten. Und wisst Ihr was? Mein AR15 kann ich deswegen trotzdem haben. Halt nur mit 10-Schußmagazin. Ziel erreicht?

Was Ihr aber verboten habt oder besser gesagt, was jetzt Kriegswaffe der Kategorie A ist, ist das hier

lemat

Das ist ein Revolver, vermutlich irgendwann um 1850-1860 in Frankreich hergestellt. Warum der jetzt Kriegswaffe sein soll? Weil er mehr als 20 Schuss in der Trommel hat. Genauer gesagt, er hat 22 Schuss.

 

 

 

 

Und das hier, das habt Ihr jetzt auch verboten.

Unterhebler

Ein Unterhebelrepetierer wie aus den Westernfilmen und wie er für die Disziplin „Unterhebelrepetierer“ beim Deutschen Schützen Bund verwendet wird. Der ist verboten, weil sein Magazin 13 Schuss aufnehmen kann.

Und weil das ein festes Magazin ist, kann man das auch nicht auswechseln.

Aber das wusstet Ihr. Ihr habt schließlich zehntausende Mails bekommen und ganz bestimmt haben Euch viele Leute gesagt, dass das passieren wird. Und ich bin mir auch sicher, dass Euch niemand dafür getadelt hat, dass Ihr einheitliche Prüfstandards, Deaktivierungsstandards und Markierungsstandards einführen wollt. Auch hat niemand etwas gegen den Kampf gegen illegale Waffen. Das hättet Ihr alles mit uns zusammen machen können. Das wolltet Ihr aber nicht.

Und jetzt? Wollt Ihr uns jetzt immer noch weismachen, dass Ihr eigentlich auf der Seite der Sportschützen, Sammler und Jäger steht? Für nichts in Eurem Kompromiss gibt es Belege, nur Gefühle. Ihr fühlt, dass kleinere Magazine die Welt sicherer machen. Belegt ist nichts davon. Und warum eigentlich die Zahlen 10 und 20? Ist das nicht geradezu magisch, wie genau 10 Patronen in Langwaffen sicher sind, 11 aber nicht? Oder 15? Oder 8?

Wie gesagt, die Sache ist durch. Mir bleibt jetzt nur die fassungslose Traurigkeit darüber, wie ich von gewählten Vertretern diskriminiert, kriminalisiert und gedemütigt werde. Und natürlich im September 2017 im Jahr 2019 zu wählen. Und zwar eine Partei die mich nicht pauschal für einen Amokläufer und Mörder hält.

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13 Comments on “Kriegswaffen für Cowboys #EuGunban #NoLube

  1. Vielen Dank für diesen Beitrag. Du sprichst mir so sehr aus dem Herzen, dass ich fast eine Träne verdrückt habe. Es ist so frustrierend, dass so viele Menschen genauso fühlen wie du es beschreibst, wir aber trotz großer Mühen bisher nur Schadensminimierung erreichen konnten.

    Ich hoffe (und investiere dafür jeden Monat 25 € + und einen Teil meiner Freizeit), dass wir zusammen mit Firearms United es schaffen werden dieser schweigenden Masse an Sportschützen, Jägern und Sammlern eine laute Stimme und spürbaren Einfluss auf die Politik zu verschaffen.

    Dafür ist es aber auch wichtig, dass wir uns nicht gegeneinander ausspielen und Altschützen ihre Jungschützen verraten, weil sie ja „Bestandsschutz“ erhalten und Jäger die Sportschützen verraten, weil sie ja ihre Jagdwaffen mit Magazinen über 2 Schuss behalten dürfen. Und wie du es angedeutet hast: An die Sammler denkt am Ende kaum einer!

    Wir müssen geschlossen stehen und zusammen mit Firearms United und wehenden Flaggen unsere Rechte und Interessen nicht nur verteidigen, sondern die uns in den letzten Jahrzehnten geraubten Rechte wieder erkämpfen!

    Packen wir es an! Dein Blog ist ein wichtiger Motivator! (Zumindest für mich.)

    • Und wieder einer! Wenn jede Woche einer wie Du dazu kommt, wer will uns dann noch aufhalten? Die EU hat eines ganz sicher geschafft: Dass sich Waffenbesitzer EU-weit vernetzt haben. In diesem Sinne „United we stand, divided we fall! No lube!“

  2. Auf Twitter habe ich einen der Befürworter der Richtlinie gelesen, daß er den „Kompromiss“ für tragbar hält. Ich hielt dagegen, daß ein Kompromiss beiden Seiten zumindest merkliche Vorteile bringen sollte. Den Waffenbesitzern dagegen bringt dieser Kompromiss überhaupt nichts.

    Das war ein Kompromiss zwischen moderaten und absoluten Waffengegnern – die Waffenbesitzer waren da völlig außen vor. Und dann wundern sich die Politiker über den Unmut, der ihnen entgegenbrandet?

    arrogant – ignorant – inkompetent

    • Uns fehlen eigene Forderungen. Wir sind seit Jahrzehnten damit beschäftigt gegen Verschärfungen zu kämpfen. Und leider denken viele Waffenbesitzer, dass sie dankbar sein müssen, für jede Verschärfung die nicht ganz so hart ausfällt. Im Grunde denken sie sie tuen was unanständiges weil sie Waffen besitzen.

  3. Bezüglich der Forderungen gebe ich Dir Recht.
    Das Problem: Schützen und Jäger haben erst angefangen sich zu solidarisieren. Eine schlagkräftige gemeinsame Plattform gibt es nicht und solange irgendwelche aggressiven Schwaller der Politik mit der Wahl der AfD drohen, ist Politikern das sowieso egal.
    Die AfD kann nix, wird nix und ist bestenfalls eine vorübergehende Erscheinung. Da helfen auch keine 15% Ergebnisse, da hilft nur eines: Schützen und Jäger müssen eine in allen REGIERUNGSparteien sitzende Plattform bilden, die sich parteiübergreifend verständigt, stützt und Mitstreiter sucht.
    Schützen und Jäger müssen ihre Abgeordneten dauernd ansprechen, informieren, in die Vereine und Jägerschaften einladen, informieren und ggf. auch massiv kritisieren / politisch bekämpfen, wenn unsere Forderungen und Interessen wieder mal hinten runterfallen. Unser Arbeitsfeld in Deutschland sind CDU, CSU, SPD und FDP, bei Grünen und Linken sind wir sowieso unten durch.
    Und das muss auf dem Dorf anfangen. Schützenvereine überaltern, kaum Nachwuchs, kein Interesse an Öffentlichkeitsarbeit. So lange die Vereine nur vor sich hinsterben oder es im Ort heißt, das sind alles Waffennaren und Spinner, wird das nie etwas werden. Support your lokal shooting-club!

    • Ich gebe dir in soweit Recht, dass wir auch in den Altparteien Interessengruppen brauchen, die Meinung warnehmbar äußern und Einfluss ausüben.

      Ein reines Festhalten an den Altparteien bringt allerdings nichts. Man sieht v.a. bei der SPD und CDU sehr gut, dass es den Verantwortlichen am Ende des Tages egal ist, wenn die Basis unzufrieden ist. So lange das Wahlergebnis stimmt und der Ministerposten sicher ist, kann alles so weitergehen wie bisher.

      Als Wähler hast du nur ein einziges Machtinstrument: Deine Stimme. Wenn du die bedingungslos an eine Partei tackerst, dann ist deine Meinung irrelevant.

      Also wenn die AFD für dich und andere keine Alternative ist, dann müsst ihr FDP wählen und per Brief und Telefon die Bedingung daran knüpfen, dass die wieder weg ist, solle man das Waffengesetz weiter verschärfen. Im gleichen Zuge muss man seiner Altpartei mitteilen, warum man jetzt FDP wählt.

    • Solange unser DSB nicht weiß, wie man 1,4 Mio Mitglieder in die Waagschale wirft, wird das recht schwierig. Keine Gewerkschaft erreichte ihre Ziele im Hinterzimmer. Am Anfang stand immer der Arbeiter auf der Straße. Das kriegen wir nicht hin, Ich sehe deshalb nur, konsequent diejenigen zu wählen, die sich aktiv für den Waffenbesitz einsetzen. Die CDU behauptet das zwar, war aber bei allen Verschärfungen 1998, 2003, 2009 heute auf Bundesebene und in ein paar Monaten auf EU-Ebene nicht nur dabei, sondern federführend. Die SPD hat für den Kommissionsvorschlag gestimmt, die FDP auch. Man weiß nicht, was die AFD oder LKR liefern werden, Vielleicht gar nichts. Dann ist man so doof wie vorher. Aber zu glauben, nachdem die CDU neun Monate vor der Wahl zwei Verschärfungen beschlossen hat, dass sich diese Partei nach der Wahl für uns einsetzt? Noch nicht mal im Wahljahr interessieren die sich für uns, warum sollten sie es zu irgendeinem anderen Zeitpunkt tun?

      • Da gebe ich dir vollkommen Recht. Woher der Irrglaube kommt, die FDP setze sich noch für Waffenbesitzer ein, weiß ich nicht. Das war vll mal vor langer Zeit. Heute geben sie kein klares Bekenntnis ab und waren schon oft Steigbügelhalter für Verschärfungen.

        Für mich kommt nur noch die AFD in Frage, aber bevor jemand CDU oder SPD wählt, weil er die AFD nicht mag, soll er lieber FDP wählen. Da ist die Wahrscheinlichkeit etwas mit klarer Ansage zu bewirken noch am größten von allen Altparteien.

        Wer wirklich ein Zeichen setzen will wählt AFD mit Hinweis auf das Waffenrecht. Auch die AFD muss wissen, warum wir sie wählen.

  4. Eins ist klar: Opposition ist Mist. Die AfD zu wählen wäre wie nicht wählen gehen. Es bleibt nur die Alternative in eine Regierungspartei oder einer die es werden kann, selbst tätig zu werden. Und natürlich müssen die Schütrzen den DSB Beine machen! So lange da Altersheimkandidaten im Besitz eines Luftgewehrs das sagen haben, wird sich nichts ändern. Also rein in die Vereine, Verantwortung übernehmen und den langen Marsch durch die Institutionen antreten.

    • Da möchte ich widersprechen: Die großen Parteien achten sehr genau darauf, wenn die Parlamentsopposition mit einer Forderung an Zuspruch gewinnt. Irgendwann hilft dann nur noch selbermachen und es als eigene Idee zu verkaufen.

      Das klappt ziemlich zuverlässig vom Atomausstieg (Grüne) bis hin zur Mietpreisbremse (Linke), egal was man nun persönlich von den Beispielen hält. Worauf man aber achten muss ist, dass man nicht verarscht wird, wie es z.B. bei der Mietpreisbremse der Fall ist. Genau DORT brauchen wir dann Verbündete in den Altparteien, die dafür sorgen, dass das Gesetz auch ordentlich formuliert wird.

    • Wunderbarer Gedanke: Die Verursacher des Problems (und noch einiger anderer) werden durch ihre Wiederwahl bestätigt. Es hilft nur die einzige Opposition zu wählen. Damit meine ich nicht die Umfaller von der FDP.

  5. Die beispiellose Ignoranz und die Blödheit der meisten europäischer Jäger, Sportschützen und Waffensammler treibt mir die Tränen in die Augen. Ihr verdient es eure Waffen zu verlieren und ihr verdient jede einzelne Verschärfung des Waffenrechts in der EU. Warum? Weil ihr zu dämlich seid euch gemeinsam zu wehren, wie es die NRA in den USA seit Jahrzehnten tut. Weil ihr nicht auf die Strasse geht. Weil ihr den Politikern auf ALLEN Ebenen nicht bei jeder Gelegenheit deutlich sagt und schreibt, was für Vollidioten sie sind. Weil ihr in euren Kämmerchen sitzt und lamentiert. Weil ihr weiterhin dieselben Parteien wählt, die euch seit Jahren immer mehr eurer Freiheitsrechte und Bürgerrechte nehmen.Weil ihr Schafe seid. Und Schafe werden vom großen bösen Wolf, namens EUdSSR gefressen. Q.E.D.

    Dieter Nagl
    Jäger, Sportschütze und Waffensammler

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