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MPU für Waffenbesitzer – Schreiben an DSB und RSB

Sehr geehrte Damen und Herren

Sicherlich haben Sie die Änderungen zum EU-Kommissionsvorschlag der IMCO-Vorsitzenden Vicky Ford schon gelesen. Wenn nicht, habe ich mir erlaubt diesen anzuhängen Ich möchte Sie besonders auf Seite 31 aufmerksam machen. Die medizinische Untersuchung wird somit für alle  privaten Waffenbesitzer vorgeschrieben. Dies wurde sowohl von der Kommission so vorgeschlagen, als auch von IMCO und LIBE.

Wir müssen uns also darauf einstellen, alle Jahre wieder einer MPU unterzogen zu werden. Dass es sich dabei nicht um eine körperliche Untersuchung handeln kann liegt auf der Hand, da dies das Ende des Behindertensports bedeuten würde.

Die Kosten für eine MPU schwanken in Deutschland zwischen 375€ und 900€ je nach Aufwand (Alkohol am Steuer oder Drogen). Es kommt also je nach Modell der Zeitpunkt an dem die Gebühren den Wert der Waffe überstiegen haben.

Hinzu kommt die nicht unerhebliche Gefahr beim ersten Mal durchzufallen. Nicht ohne Grund gibt es Seminare die einen hierauf vorbereiten. Wenn man also gänzlich unverschuldet so einen Test vermasseln kann (dessen Qualität ja auch noch vom Ausübenden abhängt), dann birgt dieser Test ein erhebliches Risiko. Nicht nur in Bezug auf den Waffenbesitz sondern vor allem in Bezug auf den Führerschein. Sicherlich müssen die Ergebnisse gemeldet werden, wenn die durchgefallene Person z.B. Chirurg, Busfahrer, Lokführer, Pilot, Erzieher oder Polizist ist. Gerade letztere sind gut beraten in Zukunft einen weiten Bogen um den Schießsport zu machen. Denn wer privat keine Waffen mehr besitzen darf, kann folgerichtig auch im Dienst keine mehr führen. Da dies aber nicht dienstlich geprüft wird, geht man mit dem privaten Waffenbesitz ein unnötiges Risiko ein.

Die Nachwuchsgewinnung leidet sowieso schon an den hohen Hürden zum Waffenbesitz. Eine wiederkehrende, verbindliche MPU macht das nicht besser.

Ich arbeite in einem Sicherheitsrelevanten Beruf. Ich kann nicht wegen eines Hobbys riskieren arbeitslos zu werden. Sollte diese Verordnung durchkommen, bin ich als verantwortungsvoller Familienvater gezwungen, den Schießsport nach 23 Jahren aufzugeben.

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