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Waffenbesitz ist kein Hobby!

 

 

Der Jäger weiß das natürlich längst. Die Jagd ist eine Lebenseinstellung, ein Lebensstil. Schließlich geht es um weit mehr als den bloßen Gebrauch der Waffe. Spätestens seit 2009 gilt dies auch für Sportschützen. In den 90ern konnte man noch einfach eine Waffe besitzen, ohne dem Ganzen größere Beachtung zu schenken. Es gab keine besonderen Aufbewahrungsvorschriften, keine besondere Altersbegrenzung, außer der volljährig zu sein, für großkalibrige Pistolen. Man konnte dieses Hobby quasi nebenbei betreiben.

Natürlich kann auch jedes Hobby so intensiv ausgeübt werden, dass es zum Lebenstil wird. Waffenbesitz wird aber schon an der niedrigsten Schwelle so lebensbestimmend, dass er nie Hobby bleiben kann, sondern aus seiner Natur heraus zur Lebensart wird. Waffenbesitz findet bereits auf einem hohen Level an Lebensbeeinflussung statt, wenn man damit anfängt. Anders als bei einem Fußball, kann man sich nicht eine Waffe kaufen, sie erstmal zwei Jahre in der Garage liegen lassen um dann alle paar Jahre einmal damit mit Freunden im Garten zu spielen.

Die Waffe, eine einzige Waffe, fordert sehr viel mehr wenn man sie besitzen will.

 

Ein Hobby ist eine Tätigkeit die man besonders gerne und regelmäßig macht und die (leider) kein Geld einbringt. Wer für eine Tätigkeit allerdings erstmal Schulungen, Trainingseinheiten und Überprüfungen erduldet, um dann auch noch dauerhaft auf sein Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung zu verzichten, der übt mehr aus als nur ein Hobby. Wer sich regelmäßig in den eigenen vier Wänden kontrollieren lässt, für diesen „Spaß“ in manchen Kreisen bis zu 270€ hinlegt und zusätzlich auch noch regelmäßig für ein polizeiliches Führungszeugnis bezahlt, übt mehr als nur ein Hobby aus. Wer sich absolutem Gehorsam gegenüber dem Gesetz unterwirft, weil er weiß, dass sogar völlig unbezogene Delikte wie Steuerhinterziehung ihn alles kosten kann, übt kein Hobby aus sondern lebt einen Lebensstil. Die Einschnitte die in Kauf genommen werden müssen sind so gravierend wie in keiner anderen Freizeitbeschäftigung.

Hinzu kommen die mit vielen anderen Lebensarten auch erlebten Diskriminierungen, Ausgrenzungen, Erniedrigungen, Beleidigungen und Bedrohungen.

Schwule und Lesben konnten sich über Jahrzehnte erst ihre Entkriminalisierung, dann ihre gesellschaftliche Anerkennung und dann ihre Gleichstellung mit anderen Lebensstilen erkämpfen.

Beim Waffenbesitzer ist das umgekehrt. Er wird vom Gesetzgeber und den Gerichten in immer kürzeren Abständen seiner Bürger- und Menschenrechte beraubt.

Ein kleines Beispiel

Sie sind mit Ihrem Fahrzeug unterwegs und werden angehalten „Allgemeine Verkehrskontrolle“.

Sie waren nicht zu schnell, haben nicht gedrängelt oder sonst gegen eine Verkehrsregel verstoßen. Ihr Fahrzeug hat TÜV, der Verbandskasten ist vollständig und nicht abgelaufen und Sie waren angeschnallt. Ein kurzer Test ergibt, dass Sie nüchtern und fahrtüchtig sind, Sie haben einen gültigen Führerschein und keine Punkte in Flensburg.

Und jetzt fordert Sie der Polizist auf, die Geschwindigkeitsmessung, den Einwegdrogentest und die Führerscheinüberprüfung zu bezahlen. Inklusive der Arbeitszeit von zwei Beamten sollen Sie 190€ für die Kontrolle bezahlen, schließlich sind sie als Teilnehmer im Straßenverkehr ja auch der Verursacher der Kontrolle.

Absurd? Nicht für Waffenbesitzer. Für die regelmäßige Kontrolle bezahlt der Waffenbesitzer je nach Landkreis zwischen 90€ und 270€. Diese fallen selbstverständlich auch dann an, wenn keine Verstöße festgestellt werden, da der Waffenbesitz die Kontrolle ja erst verursacht.

Die Kontrolle des Finanzamtes in Betrieben ist kostenfrei. Die Überprüfung der Lebensmittelhygiene ist kostenfrei. Eigentlich ist ein „Verursacher“ immer aktiv. Das bedeutet, wenn ich mein Auto anmelden will verursache ich bewusst und aktiv einen Verwaltungsakt. Genauso wenn ich eine Waffenerlaubnis beantrage. Die physische Kontrolle der Aufbewahrung müsste daher wie Geschwindigkeitskontrollen oder Hygienekontrollen gehandhabt werden. Kein Vergehen, keine Strafen, keine Kosten.

Es soll aber was kosten.

Der Waffenbesitz soll einem vergällt werden.

Deshalb kommen in manchen Kreisen Kontrolleure nicht nur zu zweit sondern auch mit Schutzwesten. Dem Waffenbesitzer soll signalisiert werden. „Du bist ein Verbrecher. Man muss sich vor Dir schützen. Du bist kein sozial integrierter Mensch sondern eine tickende Zeitbombe. Mit Dir stimmt etwas nicht und Du kannst jederzeit ausrasten.“

Das nennt man „Entmenschlichung“. Das machen Diktaturen mit Minderheiten. Minderheiten müssen sich registrieren und bekommen eine Nummer. So wie Waffenbesitzer im Nationalen Waffenregister. Aber das ist ja was anderes, das NWR dient ja dem Zweck…also, weil es ja vernünftig ist die legalen Waffenbesitzer zentral zu erfassen weil sonst..also…Wenn man genau darüber nachdenkt fragt man sich doch welche Verbrechen damit verhindert werden oder welche aufgeklärt. Schließlich werden 97% der Straftaten mit illegalen Waffen begangen und von den restlichen 3% sind viele typische „Legalwaffenbesitzervergehen“. Das zu späte Melden eines Langwaffenkaufes z.B. also Vergehen, die der Besitzer einer illegalen Waffe gar nicht begehen kann.

Wenn einer aus einer Minderheit etwas anstellt bekommt er die volle Härte des Gesetzes zu spüren. Als Waffenbesitzer heißt das, dass bei einer Anzeige wegen Ruhestörung mindestens 5 Beamte vor der Tür stehen, um den Kollegen der klingelt zu sichern.

Waffenbesitzer werden marginalisiert und als „Waffennarren“ bezeichnet. So macht man das mit Minderheiten die man loswerden will. Man trennt sie vom Rest der Gesellschaft. Man sorgt für ein „WIR“ der Mehrheit der Gesellschaft gegen „DIE“, die ganz anders sind als wir und nicht zu uns gehören. Dazu braucht man natürlich auch eine Brunnenvergiftung. Das bedeutet man lastet den Waffenbesitzern ungeheuerliches an. Es muss moralisch abstoßend sein und die Mehrheit gegen die Minderheit bestärken. „Sportwaffen sind Mordwaffen“ ist so etwas. Wie weit man schon ist, zeigt der Umstand, dass sich an dieser Aussage keiner zu stören scheint. Man muss auch nichts belegen was in diese Richtung geht. Im Gegenteil je mehr Dreck man erfindet und verbreitet, desto mehr Dreck bleibt auch hängen.

Wie weit das geht zeigt der völlig aus dem Ruder gelaufene Entwurf der EU-Kommission zur Feuerwaffenrichtlinie. Legale Waffenbesitzer werden für die Terrorangriffe in Paris und Brüssel verantwortlich gemacht. Nachdem sich etliche Waffenbesitzer bereits im November und Dezember darüber beschwerten, antworteten viele Politiker damit, dass die legalen Waffenbesitzer ja gar nicht gemeint seien. Nur um nach den Anschlägen in Brüssel dasselbe nochmal zu behaupten.

Der Staat, der Gesetzgeber, die Gerichte und Verwaltungen sind federführend bei der Hetze und Diskriminierung gegen Waffenbesitzer.

Wie sonst kann man erklären, das IPSC-Schießen als  „gesellschaftlich ungewollt“ gilt und damit keinen gemeinnützigen Zweck mehr erfüllt, Boxen aber schon? Es ist moralisch verwerflich und deshalb abzulehnen auf eckige Pappscheiben zu schießen, weil dies die Tötung von Menschen simuliere, aber das Schlagen eines Menschen bis zu dessen Bewusstlosigkeit ist moralisch einwandfrei? Wie ist das mit Fechten? Hier wird das Erstechen eines Menschen angedeutet und dieser Sport ist sogar olympisch.

Minderheiten werden in Generalhaftung genommen. Wenn der Fahrer eines FMX absichtlich in eine Menschenmenge fährt und dabei Leute tötet, kommt selbstverständlich niemand auf die Idee, das allen LKW-fahrern, Volvofahrern oder gar dem Hersteller vorzuwerfen. Oder weiß jemand noch welches LKW-Modell in Nizza benutzt wurde?

Bei Straftaten mit legalen Waffen ist das anders. Wenn nur alle Jahre jemand mit einer einzigen Waffe furchtbares anrichtet, sind wir alle dran. Reflexartig wird das Waffengesetz verschärft. Hier ist es niemals ein „verwirrter Einzeltäter“ sondern das ganze „System“ und mit ihm die Waffenbesitzer werden als Krankheit am Gesellschaftsleib angesehen, die es auszumerzen gilt. Zu weit hergeholt? Alles Verschwörungstheorie? Wie kommt es dann, dass die Politik nach den Morden in München, die mit einer illegalen Pistole verübt wurden, darüber nachdenkt das Waffengesetz zu verschärfen? Genau das ist der Umgang den man mit unliebsamen Minderheiten pflegt. Man wartet noch nicht einmal mehr auf einen scheinbaren Zusammenhang zwischen einem Vorfall und legalem Waffenbesitz. Irgendein Vorfall mit einer Waffe genügt mittlerweile um Waffenbesitzer zu demütigen, zu drangsalieren und zu entrechten.

„Aber das ist doch selbstgewählt“ mag man da einwenden. Wenn man den Waffenbesitz aufgibt wird doch alles gut. Man kann sich doch ein Luftgewehr kaufen und Waffen toll finden. Wer sich diesen ganzen Sanktionen und Diskriminierungen von Seiten des Gesetzgebers und der Medien aussetzt ist selber schuld.

Und das stimmt.

Genauso wie ein Christ selber Schuld hat der in einem Land lebt in dem Christen verfolgt werden. Er könnte ja zur Hauptreligion konvertieren. Oder der Kommunist der par tout Kommunist bleibt obwohl er in einer rechten Militärdiktatur lebt.

Das Recht auf Gleichbehandlung gilt nicht nur für Rassen und Religionen (die im Übrigen auch selbst gewählt sind) sondern auch für Weltanschauungen und Lebensweisen. Nur für Waffenbesitz nicht. Weil Waffenbesitz absichtlich als Hobby dargestellt wird. Wer wird sich schon wegen einem Hobby aufregen?

 

Wer ist nun Schuld an dem Ganzen? Daran das Waffenbesitzer vom Staat und von den Medien nach Herzenslust diskriminiert und gedemütigt werden können?

Du. Ich. Wir alle.

Wir lassen uns eben so behandeln. Wir schalten halt um, wenn der Fernsehbericht wieder negativ ist. Wir lesen halt die FAZ nicht mehr wenn Herr G-Punkt darin mit Dreck wirft. Das ist nicht zu wenig, sondern das ist gar nichts. Gar nichts zu tun führte uns zu dem Zustand der heute vorherrscht. Wir gehen genau den umgekehrten Weg, den alle anderen Minderheiten in Deutschland gegangen sind. Wir diskutieren über Veggiedays, Schwule sind endlich keine Kriminellen mehr sondern können heiraten. Erreicht man das indem man einfach still ist und abwartet? Indem man die Vorurteile sich einfach verfestigen lässt und hofft das alles gut wird?

Machen wir klar, dass wir Teil der Gesellschaft sind! Wir müssen rausgehen und auf uns aufmerksam machen. Ganz klein. Erzählt Euren Freunden, Nachbarn, Arbeitskollegen von den Kontrollen, wie Ihr Euch dabei fühlt und das Ihr dafür auch noch happig bezahlen dürft. Schreibt Euch Eure Empörung von der Seele wenn wieder mit Dreck geworfen wird. Schreibt an Redaktionen oder den Rundfunkrat. Schreibt auch an die Behörden wenn ein Polizeisprecher wiedermal Unsinn erzählt. Lasst Euch das nicht mehr gefallen! Hört auf zu glauben, das alles passiert aus Unwissenheit und durch Missverständnisse. Lasst Euch nicht mehr einreden Ihr wärt ein Problem und müsstet endlich zur Vernunft kommen. Fangt an die Zukunft Eurer Lebensart selbst zu gestalten!

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13 Comments on “Waffenbesitz ist kein Hobby!

  1. Pingback: Waffenbesitz ist kein Hobby! – Zylinderbohrung | Waffen – Waffenbesitzer – Waffenrecht

  2. Hallo
    Nur zur Info….seit neustem kosten auch die Kontrollen in den Lebensmittel betrieben. Schreiben ging vor einigen Wochen in alle Betriebe.
    Gruß
    Guido

  3. Das ist der beste Artikel, den ich in Waffenforen bis jetzt gelesen habe. Es bestärkt mich in meiner Meinung, dass wir raus an die Öffentlichkeit müssen um Vorurteile und Lügen, die uns Legalwaffenbesitzern anhaften, zu begegnen. Hier sind die Verbände gefordert, endlich Geld in die Hand zu nehmen, zusammen mit Herstellern und Geschäftsleuten, die von unserem Hobby leben um eine flächendeckende Aufklärungskampagne in führenden Medien zu starten. Es reicht nicht, wenn man das den einzelnen Vereinen aufbürdet und am 3. Oktober irgendwelche Veranstaltungen im Dorf aufführt. Das muss endlich Profihaft (Werbeagentur) mit Nennung von Ross und Reiter (Politik) propagiert werden.

  4. Und genau aus diesem Grund wurde vor einigen Jahren auch der Begriff „Hobbyjäger“ eingeführt, um die Privaten von den staatlich angestellten Förster abzugrenzen und zu diffamieren.

    Ausgedacht hat sich das eine PR-Agentur, die 2008 das Thema Jagd und Wald aus Sicht der Waldbesitzer untersucht hatte. Diese stellte fest, dass die Bevölkerung Jägern vertrauten, u.a. weil fast jeder Bürgermeister selber zur Jagd ging. Auch wurden damals die Jäger als „emotionales Kompetenzzentrum“ für Wald geachtet. All dies hat sich geändert, da die Waldbesitzer (hauptsächlich Staat) zusammen mit staatlichen Behörden und Naturschutzverbänden eine groß angelegte (und teure) Kampagne gegen die Jäger und für die Förster gestartet hatten. Mittlerweile findet sich das Wort „Hobbyjäger“ in fast jeder Zeitung.

    Zu beachten ist auch der große mediale Einfluss des 1500 Mitglieder „starken“ ÖJV, der hauptsächlich aus Förstern besteht. Wogegen der 280.000 Mitglieder starken DJV medial bis vor einigen Jahren kaum wahrgenommen wurde.

    „Flächenbrandpapier“ von Theßenvitz (2008):

    „Es steht zu befürchten, dass die Waldbesitzer/innen zu schwach/nicht in der Lage sind, ihre eigenen Interessen klar und nachdrücklich durchzusetzen. Es braucht starke Partner und einen starken medialen Rückenwind, der den Referenzrahmen „was gute Jagd ist“ verschiebt und einem „neuen“ Typus des Jägers soziale Anerkennung zollt.

    Weiterhin muss es gelingen, mittelfristig – in 3 bis 5 Jahren – das Bild des/der Förster/in in der Öffentlichkeit zu schärfen und zu klären. Die Öffentlichkeit weiß zu wenig bzw. das Falsche über die Aufgaben der Förster/innen, schlimmstenfalls werden diese mit Jäger/innen verwechselt. Das verhindert eine eindeutige Kompetenzzuschreibung der Förster/innen in Sachen Waldkompetenz. Erst wenn diese geklärt ist, kann die medienwirksame Deutungsmacht der „klassischen Jäger/innen“ gebrochen bzw. ersetzt werden. Der Waldumbau beginnt in den Köpfen der Menschen!

    2008
    Die Milieus der Jäger/innen bilden eine geschlossene Einheit. Die zentrale Werteklammer ist konservativ-etabliert-bürgerlich-traditionell.  Scharfe Milieuklammer; Geschlossene Wertigkeit in der Beziehung zur Jagd.

    2020
    Das konservativ-traditionelle Milieuzentrum wird in den kommenden Jahren schrumpfen und sich in Richtung bürgerlich-etabliert entwickeln.  Wanderung der Milieus und der damit verbundenen Wertigkeiten in der Beziehung zur Jagd.

    Prognose
    Die zunehmende Spaltung und Ausdifferenzierung der Gesellschaft in Milieus wird zum einen die Jagd als „closed society“ begünstigen, zum anderen ergibt sich daraus die große Chance, den Referenzrahmen „Was ist gute Jagd“ jetzt zu verschieben, um den nachwachsenden Milieus neue Wertigkeiten zu vermitteln. Wird das jetzt versäumt, ist das Thema „Was ist gute Jagd“ für die nächsten 30 Jahre verloren.“

    Obige Auszüge aus dem Bericht von 2008, der erst 2010 an die Öffentlichkeit kam:
    http://www.jagd-freising.de/dateien/jagdpolitik/thessenvitz_bericht.pdf

    Weitere Infos hier: http://www.jagd-freising.de/aktuelles/jagdpolitik.htm

  5. Eine umfassend zutreffende Milieuschilderung zum privaten Waffenbesitz.
    Verständlich, einleuchtend und nachvollziehbar auch für die, die privatem Waffenbesitz reserviert gegenüber stehen.
    Aufmerksam lesen und weiterleiten mit der Bitte um Weiterleitung usw. usw..
    Das könnten selbst diejenigen tun, die sonst nichts tun.

  6. mmmh … in welchem Land muß man denn eine „Bearbeitungsgebühr“ für Kontrollen zahlen?

    • Na im selben Land wo man bei Mc Donalds für den Ketchup extra zahlt. 🙂

      • Ich esse nicht bei MacDonalds – in welchem Land muß man denn für Ketchup bezahlen?

          • von Österreich hätte ichdas erwartet. Aber hier in Hessen gibt es kein derartige „Bearbeitungsgebühr.
            Von welchem Bundesland ist denn hier die Rede?

          • Das hat nichts mit dem Bundesland zu tun sondern mit dem Landkreis. Der entscheidet auch wie oft er kontrollieren kommt. Das Problem ist das Wort „sollte“ in WaffVwV 36.7 „Die verdachtsunabhängigen Kontrollen liegen im öffentlichen Interesse, es sollten deswegen keine Gebühren erhoben werden.“ Das ist eine Empfehlung. Je nach Kreis wird die befolgt oder auch nicht, je nach dem wie stark die Waffenhasser vertreten sind in der Verwaltung. Es gibt auch Kreise die gar keine physische vor Ort Kontrollen durchführen.

          • Vielen Dank für die Info. Hier im Hochtaunuskreis wurden bereits Kontrollen durchgeführt. Wie es heißt, kostet das dann 210 €.
            Ich bin sehr überrascht.
            Als Jäger besitze ich auch ein paar Waffen – und hier waren auh schon Kontrolleure, die haben aber keine Rechnung geschickt.

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